Spiridon mit 14 Teilnehmern am Start -1. Platz in der Division V der Tri-Club Wertung

Für die Spiridon Triathleten ist der Ironman in Frankfurt der Höhepunkt des Jahres. Die Europameisterschaft direkt vor der Haustür, wie immer hochkarätig besetzt, ist für viele der Ansporn auch die Herausforderung einer Langdistanz anzugehen. Und auch auch in diesem Jahr waren einige Debütanten am Start. Die Ambitionen jedes einzelnen waren hierbei unterschiedlich - sei es "Ich will beim ersten mal einfach nur finishen" oder "Vielleicht klappts ja doch mit einem Slot". Eine Triathlon-Langdistanz zu absolvieren bedeutet für die meisten, aufbauend auf der Erfahrung mit kürzeren Distanzen, ein halbes Jahr intensive Vorbereitung. Die meiste Zeit nehmen hierbei die langen Radausfahren in Anspruch, die sich ab April noch einmal erheblich ausweiten. Unser Teamkapitän der Hessen-Liga Mannschaften, Robeer Scherer, war hier Cheforganisator. Die Ironmanrunde kannten so viele bereis vor dem 8. Juli im Schlaf. Oftmals wurden sogenannte Koppeltrainings angeboten. D.h. vor der Tour durch die Wetterau wurde im Panoramabad geschwommen und /oder danach musste die Meute noch einen Lauf absolvieren.

Neben den Spiridon-Schwimmtrainings in Frankfurts Bädern traf man sich dann ab Mai regelmäßig zur Sailfish Swimnight. Dort wurde vom Verein auch ein spezielles Open-Water Seminar durch unseren Trainer Markus Fischer angeboten. Also konnte nichts mehr schiefgehen. Um so erfreulicher ist es, dass alle durchgekommen sind, was bei diesem Hitzerennen nicht selbstverständlich war. Für die Spiridon Ironmänner und -frauen ist es schon Tradition, dass sie nachmittags an der Laufstrecke von den anderen Spiridonis angefeuert weden. Und so bildeten sich in Höhe des Walter-von-Cronenberg Platzes richtige Spiridon-Stimmungsnester. Selbst der Vorstand war vor Ort und feuerte jeden einzelnen an, auch die, die die Runden erst spät absolvierten. Die letzten beiden "Eisenmänner" wurden dann um kurz nach neun an der "Road to Kona" kurz vor dem Zieleinlauf mit Applaus und Jubelschreien von ihren Teamkollegen empfangen.

Am nächsten Montag fand dann an der Eissporthalle der Athletenbrunch, die Siegerehrung und die Slotvergabe statt. Man hatte garnicht damit gerechnet - um so überraschter waren die Finisher, dass Spiridon mit rund 33.000 Punkten den ersten Platz in der Division V der Tri-Club Wertung erreicht hat. Bei dieser Wertung werden die Punkte jedes einzelnen Athleten (abhängig vom Ranking in der Alterklasse) eines "Tri-Clubs" aufaddiert. Die Einordung in Divisionen richtet sich nach der Anzahl der Athleten, die am Wettkampf teilnehmen. Mit Stolz und Freude ließ sich Spiridon auf dem Podium frenetisch feiern.

Wenn es einen Titel "Doppelfinisher" gäbe, hätte dieser unser Frank Zeiss gewonnen. Er vollbrachte das scheinbar unmögliche und lief nur eine Woche nach der Challenge Roth in der fast exakt gleichen Zeit in Frankfurt ein.

Bester Spiridon Athlet war Frank Ziewers, schnellste Spiridon Frau war Heike Brendemühl.

Nach einer Zeit der Regeneration werden nun einige noch einen kleinen Wettkampf in diesem Jahre absolvieren, sei es den Frankfurt City Triathlon oder in der Hessenliga. Und viele haben sich sogar schon für den Ironman 2019 angemeldet - denn nach dem Ironman ist vor dem Ironman.

Alexander Straus

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Ziewers, Frank       09:59:12
Storck, Christian    10:06:08
Anger, Gunnar        10:30:24
Brendemühl, Heike    10:31:50
Reimold, Christoph   10:48:04
Scherer, Robeer      10:58:31
Hies, Benjamin       11:09:07
Naumer, Lucas        11:10:56
Zeiss, Frank         11:58:54
Schiesser, Christina 12:19:49
Joseph, Jörg         13:09:05
App, Christoph       13:14:04
Straus, Alexander    14:04:57
Freundt, Daniel      14:07:31