Bei der als Spiridon Meisterschaft 2008 angekündigten kleinen Veranstaltung mit 300 Gesamtmeldungen waren auch 16 Spiridonis. gemeldet. Leider waren wegen Krankheit und Verletzungen 4 Ausfälle zu registrieren. Somit waren wir mit 12 Startern zwar immer noch teilnehmerstärkster Verein, von der im Vorfeld netterweise vereinbarten Option auf eine separate Startgruppe hat Bernd als Organisator aber abgesehen. Dennoch wurde direkt nach dem Wettkampf eine vereinsinterne Auswertung ausgedruckt. Netter Service!

Mit 4 Grad minus Morgens am Merianplatz konnte man sich ausmalen, dass es draußen auf dem platten Land noch schruppiger werden würde. Bei der Anfahrt steigerte sich das Thermometer noch auf - 7 Grad. Brrrr. Aber immerhin kein Wind mehr. Also erst mal die Unterlagen abholen, noch ein wenig aufwärmen in der Halle, und vor allem warten, bis die Sonne das Auto auf dem Parkplatz erreicht hat.

Beim Ausladen der Räder hatte sich mit Minusgraden trotz Sonne aber noch nicht viel getan. Da stellte sich also die berühmte Frage: was zieht man an, wenn man sich beim Laufen nicht schon patschnaß schwitzen will, um dann beim Radln entsprechend zu frieren und hintenraus auch eine Hitzedetonation zu erleiden. Die Lösung war wie immer das Zwiebel-Prinzip. Beim Laufen flexibel gehandhabt, entfällt dann das Umkleiden in der Wechselzone. Die Vahles hatten zusätzlich noch Platten auf die MTB-Pedale montiert, so dass keine Zeit für den zweimaligen Wechsel der Radschuhe verloren ging und und in Laufschuhen Rad gefahren wurde, was bei 18km noch nicht mal zu kalten Füßen führte.

Während der Sieger mit 0:53:24 ins Ziel donnerte, kam mit Peter Buhne der erste Spiridoni nach 1:00:43 ins Ziel. Hinter Peter kamen dann die nächsten Spiridonis alle gesund und munter ins Ziel gelaufen.

Die Strecke selbst ist im Prinzip flach: die vermutlich etwas weniger als 3 Laufkilometer mit Steilkurve und HoppelPoppel-Acker haben eine kleine Rampe ins Stadion. Beim Radeln geht es insgesamt sechsmal über eine Schnellstraßenüberführung, hinter der Brücke wartet der 180 Grad Wendepunkt, der direkt einen flotten Antritt verlangt. Das erhöht den Reiz und trainiert die Kurventechnik. Die Radstrecke ist etwa hälftig gut geschottert bzw. asphaltiert. Dementsprechend waren die flotten auch mit Crossrädern unterwegs, Rollwiderstand intensive MTB-Profile sind alles andere als nötig.

Der Wettbewerb ist zu empfehlen. Preis-/Leistungsverhältnis passen, es ist vor Frankfurts Toren, und durch das Laufen und die Wechselzone entzerrt sich das befürchtete Chaos auf der Radstrecke.

Bernd Vahle 18. Februar 2008

Webseite des TSV Dudenhofen: http://www.tsv-dudenhofen.de

Platz Name Jg Zeit Pl.AK AK

42.  Buhne, Dr. Peter           64 01:00:43 11. SE1
72.  App, Christoph             63 01:03:53 11. SE2
73.  Schmidt, Göran             70 01:03:53 15. AK4
89.  Sieberger, Gero            73 01:05:29 20. AK4
91.  Pelzer, Wolfgang           57 01:05:56 3. SE3
99.  Wagishauser, Abdullah      50 01:06:35 3. SE4
146. Spreng, Dr. Michael        61 01:11:13 27. SE2
148. Bachmann, Richard          50 01:11:28 4. SE4
170. Vahle, Bernd               58 01:14:23 9. SE3
182. Sanchez-Maroto, Jose Migue 65 01:15:26 47. SE1
197. Dehmer, Heike              67 01:18:39 11. SI1
210. Vahle, Christiane          61 01:20:36 3. SI2