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Am 26. Juni 2022 fand die 20. Triathlon Langdistanz IRONMAN Frankfurt "European Championship" statt und Spiridon war wieder gut vertreten mit 20 Athletinnen und Athleten. Bei bestem Wettkampfwetter mit Lufttemperatur bis 28°C und Wassertemperatur 24 °C im Langener Waldsee ging es wieder auf die IRONMAN Distanz 3,8 km schwimmen - 183 km Radfahren und 42,2 km laufen. Spiridon war auch bei den freiwilligen Helfern stark vertreten, vielen Dank an Thomas, Helga, Kerstin und allen anderen. Auf der Laufstrecke hatte Spiridon wieder ein Stimmungsnest mit Zelt aufgebaut um die Athleten optimal anfeuern zu können. Vielen Dank an Martina für das große persönliche Engagement.
 
Neben den in der Spiridon Ergebnisliste (s.u.) aufgeführten sind die Rookies Sabine und Stefan im Ziel angekommen, als auch unser "Triathlon Opa" Jürgen Bremer, der mit einer unglaublichen Ausdauerleistung im Ziel zum Vizeeuropameister wurde.
Sowohl unserer Vizeeuropameister Jürgen Bremer als auch Katja Scheider konnten drei Mal ihren Namen hören bei der Vergabe der Weltmeisterschaftsstartplätze in Kona Hawaii und hätten einen Startplatz haben können.
(Frank Zeiss)
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Stephan Pfaller, der an diesem Tag deutlich unter 10 Stunden blieb, lässt uns aus seiner persönlichen Perspektive an seinem Frankfurt Ironman-Tag 2022 teilhaben:
 
Ein schrecklich schöner Tag, um es mit den Worten des Hessischen Rundfunks zu sagen, sollte es am 26. Juni für mehr als 2500 Starter und Starterinnnen beim Ironman Frankfurt werden. Ich war einer dieser Starter und froh, dass der Tag endlich gekommen war, nachdem ich mich 9 Monate explizit darauf vorbereitet hatte und die letzten Wochen vor dem Wettkampf mit langwieriger Erkältung und Rückenproblemen sehr durchwachsen waren.
 
Vornweg sei gesagt: Ein perfektes Langdistanz-Rennen im Triathlon gibt es eigentlich nicht. Irgendetwas läuft immer anders als geplant, aber worauf es letztendlich ankommt ist, dass man einen kühlen Kopf bewahrt und einfach immer weitermacht. So hatte ich bspw. das Problem, dass meine rechte Fußunterseite auf den ersten Laufkilometern extrem schmerzte, aber irgendwann hatte ich mich eingelaufen und die Schmerzen verschwanden. Der Rest verlief eigentlich mehr oder weniger nach Plan. 
 
Beim Schwimmen lag ich mit einer Zeit von 1:02:32 h im avisierten Bereich. Auf dem Rad ließ ich es sehr kontrolliert angehen, hielt mich an meinen Leistungskorridor und fuhr mit 35,5 km/h Durchschnitt zu einer Radzeit von 05:09:42 h. Im Wechselzelt nahm ich mir dann die Zeit, um kurz meinen unteren Rücken mit der Black Roll, die ich mir vorsorglich in den Wechselbeutel gepackt hatte, zu rollen. Im Nachgang kann ich sagen, dass diese Zeit gut investiert war. Nun konnte der Marathon starten und es lief sich bis auf die Schmerzen im rechten Fuß auch recht gut an. Die Verpflegung (Gels und Salz) hatte ich gut im Griff und bis zur dritten Laufrunde war mein Lauf auch noch relativ locker. Dann wurde es aber von Kilometer zu Kilometer härter und ich musste mich diverse Male ermahnen, jetzt nicht stehen zu bleiben oder zu gehen. Am Ende stand eine Marathonzeit von 3:18:45 h. Ich wäre gerne etwas schneller gelaufen, aber mehr war einfach nicht drin und letztendlich bin ich mit meinem Ergebnis auch sehr zufrieden. 
 
Mit einer Endzeit von 9:39:46 h und Platz 21 in meiner AK wird mir dieser Tag nicht zuletzt auch wegen der grandiosen Anfeuerung der Zuschauer am Main und des unvergesslichen Zieleinlaufs auf dem Römerberg auf ewig in bester Erinnerung bleiben.
 
 
Einige weitere Impressionen unserer erfolgreichen Triathleten:
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