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Spiridon räumt bei Deutschen Marathonmeisterschaften in Mainz am 6. Mai 2007 ab

Das Ergebnis der letztjährigen Deutschen Meisterschaften in München mit dem zweiten Platz der Frauen in der Teamwertung und dem dritten Platz von Anke Holljesiefken in der Einzelwertung schien für die Zukunft nicht wiederholbar oder nochmals zu verbessern. Zu bescheiden sind unsere Möglichkeiten im Vergleich zu anderen, von Großsponsoren unterstützten Vereinen. Der Marathon in Mainz zeigte eindrucksvoll, was erreicht werden kann, wenn die gemeinsamen Ziele mit Herzblut und Überzeugung verfolgt werden. Mainz war der Marathon, von dem mit Fug und Recht behauptet werden kann, dass Spiridon Frankfurt endgültig in das Bewusstsein der deutschen Langlaufszene hineingelaufen ist. Drei Vizemeistertitel, ein Meistertitel und zahlreiche Platzierungen in den Altersklassen bezeugen das eindrucksvoll.

Wer sich intensiv mit dem Thema Marathon beschäftigt, kennt die Sprüche, die das Wesen dieser Strecke kurz und bündig beschreiben: “Marathon fängt erst bei KM 32 an“ ist einer davon, der zwar nicht alles enthält, was zu einem erfolgreichen Marathon gehört, eines aber ganz gewiss ausdrückt: Wer am Ende ganz vorne landen will, sollte sich zu Beginn in Zurückhaltung üben. Wer sich bei den Deutschen Marathonmeisterschaften am 6.5. in Mainz nicht daran hielt, wurde am Ende bestraft. Spiridon nutzte in Mainz den Heimvorteil und schuf eine optimale Ausgangssituation für unsere Läufer und Läuferinnen. Mit dem Goldsaal im Hilton schuf der Vorstand mehr als adäquaten Ersatz für den gewohnten Blauen Saal in Frankfurt. Bei KM 14, 20 und 41 wurden unsere Läufer und Läuferinnen von der „Spiridon-Fanmeile“ lautstark unterstützt. Andere – hier seien besonders Hilde und Dieter Lorenz genannt – zeigten sich an vielen Stellen der Strecke. Eine ausgeklügelte Betreuung garantierte gerade an diesem sommerlich warmen Tag die dringend notwendige Versorgung mit Wasser und anderen Getränken. Zum Ende des Rennens kamen diese Vorteile besonders zum Tragen und sorgten bei vielen Spiridonis für eine „zweite Luft“.

Spiridons Frauen mit drei Vize-Titeln

Der zweite Platz ist inzwischen fast ein Markenzeichen unseres Frauenteams geworden. Diesmal waren es Birgitt Bohn, Anke Holljesiefken, Sandra Janisch, Solveig Pape, Martina Osmann und Ulrike Pamuk, die es richteten. Natürlich könnte man sich grämen, dass es wieder nicht zum großen Wurf reichte, die übermächtige Konkurrenz aus Regensburg vom Thron zu stoßen. Es hatte sich in den letzten Tagen vor dem Start allerdings angedeutet, dass die Voraussetzungen nicht optimal waren und es vielleicht sogar um den 2. Platz eng werden könnte. So gesehen, ist der Vizetitel ganz besonders wertvoll. Einer Sensation gleicht Birgitt Bohns 2. Platz in der Einzelwertung. Die vorangemeldete Konkurrenz entsprach der Leistungsklasse mit einer Endzeit zwischen 2:45 und 2:50. Mit ihren angestrebten 2:48 wollte Birgitt zwar in diesen Bereich hineinlaufen, ein Anspruch auf einen Podiumsplatz verband sich damit jedoch nicht. Nach dem Start pendelte sich Birgitt schnell auf den geplanten 4er-Schnitt ein und hielt sich aus allen Scharmützeln um die Plätze heraus. Nach 5 KM lag sie auf Platz 8 mit 2 Min. Rückstand auf die Führende. Bis KM 17 sollte sich an dieser Situation außer zunehmenden Abständen nichts ändern, und das Rennen machte den Eindruck, als ob das Klassement im Wesentlichen feststünde. Nur leise deutete sich an, dass die eine oder andere Konkurrentin ein zu hohes Tempo vorgelegt haben könnte. In der zweiten Runde wartete mit der Rheinbrücke gleich zweimal ein echter Scharfrichter. Spätestens danach waren alle vorne liegenden Läuferinnen deutlich langsamer geworden. Birgitt hingegen behielt ihr Tempo bei und hatte sich, ohne dafür etwas zusätzlich tun zu müssen, auf Platz 6 vorgeschoben. Erst bei KM 30 zog sie das Tempo leicht an, überholte erneut und lag damit bereits auf Platz 4 bzw. 3 der Meisterschaftswertung - das Podium war zum Greifen nah. Von den vier Minuten Rückstand auf die Führende bei Halbmarathon waren mittlerweile weniger als zwei Minuten übrig geblieben, bis zur Zweitplatzierten waren es 1:30 und auf die Dritte nur noch 1 Minute. Das Rennen wurde nun auch für Birgitt schwerer. Erstaunlicherweise folgte sie dennoch bei KM 35 Kurts Anweisung, jetzt auf Angriff zu setzen und das Tempo deutlich anzuziehen. Sofort schmolzen die Abstände. Drei Kilometer später überholte sie innerhalb weniger Meter zwei weitere Konkurrentinnen und hatte “nur“ noch 1:40 Min. Abstand auf Platz 1. Spätestens jetzt wurde die perfekte Betreuung zum echten Wettbewerbsvorteil: Kurt „flüsterte“ Birgitt an jeder KM-Marke die richtigen Worte ein, zahlreiche Spiridonis an der Strecke, brüllten was die Lunge hergab. Birgitt hielt das Tempo hoch und näherte sich Meter für Meter der Führenden. Am Ende reichte es nicht ganz und Ilona Pfeiffer rettete mit letzter Kraft ca. 25 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Bei Birgitt war die Freude dennoch riesengroß, und es blieb kein Raum für Enttäuschung. Mit einer um fast 5 Min. verbesserten Bestzeit auf 2:46:37 (brutto 2:46:40) reichte es in der Altersklasse W35 zum ersten Platz. Damit konnte sie doch noch einen verdienten Meistertitel einheimsen.

Anke Holljesiefken lief als werdende Mutter in 2:56:55 (brutto 2:56:58) ein risikoloses Rennen und platzierte sich damit auf dem 9. Rang und in ihrer AK W20 auf Rang 5. Für das Team leistete Anke damit sehr Wertvolles! Für Sandra Janisch war es ein ungeplantes Rennen. Ihr Saisonhöhepunkt ist der Langdistanztriathlon in Roth Ende Juni. Zwei Dinge überzeugten sie, in Mainz anzutreten: Sie wollte den verletzungsbedingt unglücklich verlaufenen Marathon in München vergessen machen, und sie wollte helfen, die kleine Chance auf einen möglichen Teamtitel zu nutzen und stellte sich damit ganz in den Dienst des Teams. Mit einer Zeit um die 3 Stunden wäre auf jeden Fall der Vizetitel gesichert. Würde die Regensburger Konkurrenz schwächeln, sollte es sogar eine Chance auf den Meistertitel geben. Leider kam es auch diesmal anders als erhofft. Schon früh zeigte sich, dass die Vorbereitungszeit für den Marathon einfach zu kurz war, um eine 3-Stunden-Zeit laufen zu können. Bereits bei Halbmarathon schwanden ihr die Kräfte, und als absehbar war, dass unsere anderen Frauen mit der für den 2. Platz benötigten Zeit ins Ziel laufen würden, stieg sie noch vor KM 30 aus. Schon kurz nach dem Rennen zeigte sie sich wieder angriffslustig – für das nächste Mal soll der Schwerpunkt anders gesetzt werden. In der Halbmarathon-Wertung reichte es zu Platz 5.

So war es Solveig Pape, die mit der drittbesten Zeit einer Spiridon-Frau ins Team lief und den zweiten Platz sicherte. Sie hatte in den letzten Wochen stabile Trainingsleistungen gezeigt und sich rechtzeitig von einer schweren Erkältung erholt. Als erfahrene Läuferin war ihr klar, dass ein Bestzeitversuch unweigerlich in einem Fiasko enden würde. So lief sie kontrolliert, aber durchaus ambitioniert an. Als sich in der zweiten Hälfte das Feld mehr und mehr lichtete, konnte auch sie das Tempo zwar nicht ganz halten, aber immerhin einige Plätze gut machen. Ins Ziel lief sie in 3:14:27 (brutto 3:14:33) auf den 21. Platz. In ihrer AK W35 bedeutete dies Platz 7. Einen mehr als soliden Marathon lief Martina Osmann. Dabei hätte es für sie an diesem Tag eine weitere Wertung, mit ganz individuellen Zwischenzeiten geben können. Geplagt von Darmproblemen war es für Martina in erster Linie ein Rennen von Dixie zu Dixie. Die dabei erzielten Zeiten hatten kurz vor jedem Etappenziel Sprintcharakter. Leider werden diese nicht gestoppt. So wurde es statt der Zielzeit zwischen 3:05 und 3:10 „nur“ 3:20:48 (3:21 brutto). Sicherlich für sie eine große Enttäuschung, wie die Tränen im Ziel zeigten. Dass sie die angepeilte Zeit drauf hat, steht außer Zweifel. Mit dem 26. Platz erreichte sie immer noch eine sehr gute Platzierung. In ihrer AK W20 belegte sie den 8. Platz.

Viel Optimismus strahlte Ulrike Pamuk vor dem Rennen aus. In den letzten Monaten hatte sie einige Male mit der Leistungsgruppe trainiert, sich Tipps von Kurt geholt und ihr Training umgestellt. Dementsprechend motiviert stand sie am Start. Unter 3:20 sollte es werden und mit 1:38:01 wurde die erste Hälfte angegangen. Leider erwischte es Ulrike besonders heftig und schwanden ihr zunehmend die Kräfte. Gerade in dieser Situation war die Unterstützung der Spiridonis an der Strecke für sie besonders wertvoll. Mit 3:23:22 (brutto 3:23:45) erreichte sie das Ziel, in dem sie sich nur langsam vom kräfteraubenden Rennen erholte. Wie sehr sich ihr Lauf gelohnt hatte, offenbarte die Siegerehrung. Hier stand Ulrike in ihrer AK W50 auf einem niemals erwarteten 2. Platz, in der Gesamtwertung auf Platz 29. Ein echter Höhepunkt war die Siegerehrung in der Teamwertung. Mit überwältigendem Jubel wurde der erneute Vizetitel gefeiert, so dass alle Anwesenden Erstaunen über so viel Freude und Ausgelassenheit zeigten. Mit einer Zeit von 8:58:11 landete unser Frauenteam hinter der LG Domspitzmilch Regensburg (8:30:41) und vor SV Schlau.Com Saar 05 auf dem 2. Platz.

Männerteam meldet sich in der Marathonszene zurück – Platz 4

Im Gegensatz zur letztjährigen Meisterschaft traten diesmal auch unsere Männer an und das gleich mit mehreren Teams. In der jüngsten Vergangenheit haben unsere Männer einen großen Teil des gegenüber der Konkurrenz verlorenen Bodens wieder aufgeholt. Anlass genug, ebenfalls bei der Deutschen Meisterschaft zu starten. Carlos Coelho, Dennis Gutenstein, Jörn Claussen, Mario Kristl, Volker Frank, Peter Leblang, Carsten Israel, Wolfgang Wünnenberg, Norbert Weidl und Hans Bittlingmaier waren es, die die Spiridon-Farben hoch hielten und in der Einzel- und Teamwertung wie auch in den AK-Wertungen durchaus auf Platzierungen schielten. Das Ergebnis war besser als erwartet. Mit einem vierten Platz in der Teamwertung meldeten sich unsere Männer auf nationaler Ebene zurück. Nach Platz 8 und Platz 13 in den Jahren 2005 und 2004 wurde eine kleine Verbesserung angestrebt. Nun wurde es ein beachtenswerter Sprung. Zusätzlich erfreulich: Auf Platz 3 waren es nur fünf Minuten Rückstand. Ein Abstand der durchaus aufzuholen ist. Auf die Zukunft dürfen wir uns freuen. Doch zunächst zur Gegenwart: Stärkster Mann war erneut unser „Altstar“ Carlos Coelho, wovon nicht unbedingt auszugehen war, hatte er doch inzwischen beachtenswerte teaminterne Konkurrenz bekommen und lief das Training in den letzten Monaten lange nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Das alles kann den Optimisten Carlos nicht erschüttern. Wie gewohnt nahm er sein Herz in die Hand und lief einfach los. Von Beginn an wählte er die offensive Variante und lief in einer Gruppe, die 2:37 anpeilte; immerhin nur Sekunden von seiner Bestzeit entfernt. In genau 1:18:30 war die erste Hälfte absolviert, und es wurde interessant, ob Carlos das Tempo durchhalten oder noch steigern konnte. Bei KM 30 kam die Antwort, und Carlos bekam einen deutlichen Gruß vom Mann mit dem Hammer. Erfahren wie er ist, ignorierte er das nicht und drosselte das Tempo. So brachte er eine genaue 2:41 (brutto 2:41:03) ins Ziel. Sein zweitbester Marathon, Platz 26 in der Einzelwertung und erstmals seit langer Zeit ein Podiumsplatz bei Deutschen Meisterschaften für einen Spiridon-Mann: Platz 3 in der AK M45. Schon wenige Stunden nach dem Rennen hatte Carlos die Zeit abgehakt und freute sich sichtlich über seinen Platz.

Spannend war die Frage, welches Rennen Dennis Gutenstein zeigen würde. Nach mehreren verkorksten Marathons war auch der Kopf belastet. Dennis ging damit sehr besonnen um und schöpfte zu Recht aus den im Winter und Frühjahr erzielten hervorragenden Bestzeiten über die kürzeren Strecken die notwendige Zuversicht. Der Hitze entsprechend ging er das Rennen etwas langsamer an als geplant und machte Abstriche an seinem großen Ziel, unter 2:40 zu laufen. In 1:20:35 war die erste Hälfte bewältigt. Wer Dennis zu diesem Zeitpunkt oder an der 30 KM-Marke sah, konnte den Eindruck gewinnen, er sei gerade erst gestartet, so frisch sah er noch aus. Nichts schien ihn an diesem Tag bremsen zu können. Bei KM 32 erwischte es ihn doch und er bekam immer wieder leichte Krämpfe in der linken Wade. Klugerweise reduzierte er den Druck und damit auch das Tempo. So verlor er auf den letzten Km etwa 2 Minuten, war im Ziel aber sicherlich einer der Gewinner des Tages. Endlich ein (fast) durchweg gelungener Marathon und eine um über 4 Min. verbesserte Bestzeit von 2:43:09 (Brutto 2:43:12) auf Platz 33. In der AK M20 reichte das zu einem 14. Platz. Unser dritter Mann war an diesem Tag Jörn Claussen. Dabei sah es lange Zeit nicht danach aus, lief er doch vom Start bis ca. KM 40 deutlich hinter Mario Kristl und schien er bei KM 33 am Ende seiner Kräfte. Aber er biss sich nochmals in das Rennen, und als ihn Birgitt bei KM 35 überholte, nutze er sie als Lokomotive, in deren Schlepptau er die letzten Kräfte mobilisierte. Was lange unmöglich schien, wurde Realität: Er zog noch an Mario vorbei. Im Ziel zeigte er sich selbst erstaunt, dass er nochmals zurück ins Rennen kam. Das am Ende mit 2:47:29 (brutto 2:47:33) eine neue Bestzeit stand, soll auch nicht verschwiegen werden. Die Zeit reichte auch für einen Platz in der Top 50 und Platz 17 in der AK M40.

Insgesamt mit seiner Zeit zufrieden, aber etwas geknickt vom Rennverlauf war Mario Kristl. Zog er doch im ewig jungen Duell mit seinem "Erzrivalen" Jörn ein weiteres Mal den Kürzeren. Wie beim Frankfurt-Marathon im Herbst 2006 wurde Mario auf den letzten Metern von seinem Trainingspartner und Freund abgefangen. Von Anfang an hatte er auf Offensive gesetzt. Unter 2:45 sollten es dieses Mal werden und mit 1:22:17 ging er das Rennen an. Zu schnell an diesem Tag und bei den Temperaturen. Der Gruß vom Hammermann bei KM 33 und hatte bei ihm deutlich stärkere Wirkung als bei anderen. Sein Kampf gegen die schwindenden Kräfte war nicht ganz ohne Erfolg, reichte es unterm Strich doch zu einer neuen Bestzeit von 2:47:56 (brutto (2:48:00). Das war Platz 51 in der Einzelwertung und Platz 19 in der M20. Die erneute Niederlage gegen Jörn geriet bereits kurz nach dem Zieleinlauf wieder in Vergessenheit. Beide schmiedeten schnell neue Pläne für das nächste interne Kräftemessen bei einem der kommenden Herbst-Marathons. 

Mit Volker Frank landete ein weiterer Spiridoni unter den magischen 3 Stunden. Volker ist inzwischen zum Du- und Triathleten geworden, der sich außerdem nebenbei gerne bei mehrtägigen Extremausdauerwettbewerben zeigt. Erst ein Wochenende vorher errang er den deutschen Meistertitel in der AK M40 im Duathlon. Seine Vorbereitung bestand dementsprechend mehr aus Rad- und weniger aus Lauftraining. Dass er damit deutlich unter 3 Stunden blieb, deutet sein Potenzial an. Nach einem gleichmäßigen Rennen überquerte er in 2:56:14 (brutto 2:56:21) die Ziellinie. Platz 90 in der Gesamtwertung und Platz 31 in der M40 waren der verdiente Lohn.

Obgleich Peter Leblangs Vorbereitung problemlos verlief, ließ seine Standortbestimmung einige Fragen unbeantwortet. Da er hohe Temperaturen schlecht verträgt, entschied er sich an eine defensive Renntaktik. Der Lohn war eine um nur eine Minute langsamere zweite Hälfte, in der er reihenweise Konkurrenten einsammelte. Mit dazu bei trug die hervorragende Betreutung. Nach 3:01:49 (brutto 3:01:57) lief er erschöpft, aber sehr zufrieden ins Ziel ein und verbesserte damit seine Bestzeit um über 5 Minuten. In der Gesamtwertung lag er am Ende auf Platz 109 und in der AK auf Platz 23.

Mit Carsten Israel stand ein weitere Sub3-Kandidat am Start. Im Frühjahr hatte er ganz beachtliche Zeiten über 10 KM und HM erzielt. Damit sollte das Zeitziel erreichbar sein. Leider handelte er sich auf einer Dienstreise einen hartnäckigen Virus ein. Erst eine Woche vor dem Start war er wieder gesund, aber die Form war wohl weg. Zumindest versuchte er es und ging die erste Hälfte in 1:30 an. Natürlich konnte es nicht reichen. In der zweiten Hälfte verlor er deutlich, und am Ende blieb die Uhr bei 3:14:22 (brutto 3:14:26) für ihn stehen: Platz 143 und 43 in der AK M40.

Zum Urgestein wird mehr und mehr Wolfgang Wünnenberg. In der Klasse M50 angetreten lief bis Km 28 alles optimal, und eine Endzeit von 3:10 wäre möglich gewesen. Aber auch er musste sich wie die meisten der Wärme beugen und kam mit dennoch sehr guten 3:17:50 (brutto 3:18:02) ins Ziel. Platz 157 und 32 in der AK.
Spiridon-Neuzugang Norbert Weidl musste der Wärme auf ganz eigene Art Tribut zollen. Er rutschte auf einem der immer zahlreicher auf der Strecke liegenden Plastikbecher aus und zerrte sich dabei die Wade. Ergebnis war eine deutliche Temporeduzierung. Statt einer 3:10 wurde es dann eine in der M55 beachtenswerte 3:25:09 (brutto 3:25:22). Platz 170 und 18 in der AK.

Nach der Hälfte aussteigen musste leider Hans Bittlingmaier, dem die Hitze dermaßen zusetzte, dass dies die einzig richtige Entscheidung war. Immerhin platzierte er sich damit in der in Mainz angebotenen Wertung für den Halbmarathon.

[Die Abschnitte über die Läufer und Läuferinnen wurden mit diesen abgestimmt und wurde persönlich authorisiert. Wenn einzelne Abschnitte weniger Informationen enthalten, ist dies von den Betroffenen so gewünscht und nicht Absicht des Autors.] 

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[Torsten Sigmund]

Marathon

Platz  AK   Startnr. Name                               AK   Netto

2      (1)  DF7      Bohn, Birgitt (GER)                W35  02:46:37 

57    (17)  DM75     Claussen, Jörn (GER)               M40  02:47:29 

32     (3)  DM36     Coelho, Carlos (GER)               M45  02:41:00 

1715  (17)  666      Descombes, Michel-On-Tour (FRA)    M65  05:28:34 

109   (35)  DM116    Frank, Volker (GER)                M40  02:56:14 

881  (167)  3353     Graef, Martin (GER)                M45  03:55:16 

607   (82)  3357     Grduszak, Klaus-Dieter (GER)       M50  03:41:28 

39    (10)  DM52     Gutenstein, Dennis (GER)           M30  02:43:09 

1123   (9)  3414     Dr. Gutzler, Horst (GER)           M65  04:09:36 

11     (4)  DF9      Holljesiefken, Anke (GER)          W30  02:56:55 

233   (69)  DM117    Dr. Israel, Carsten (GER)          M40  03:14:22 

111   (13)  165      Knorpp, Rainer (GER)               M35  02:56:31 

59     (9)  DM59     Kristl, Mario (GER)                M35  02:47:56 

147   (31)  DM162    Leblang, Peter (GER)               M45  03:01:49 

31     (6)  DF30     Osmann, Martina (GER)              W30  03:20:48 

34     (2)  DF42     Pamuk, Ulrike (GER)                W50  03:23:22 

23     (7)  DF27     Pape, Solveig (GER)                W35  03:14:27 

1667 (100)  5801     Paulat, Manfred (GER)              M55  05:00:50 

1383 (359)  3596     Sanchez-Maroto, José Miguel (ESP)  M40  04:27:34 

1471 (184)  1857     Scherzberg, Thomas (GER)           M50  04:34:00 

1301  (11)  3613     Schwuchow, Reinhold (GER)          M65  04:20:36 

777  (103)  1870     Shuttleworth, Michael (GBR)        M50  03:50:17 

352   (21)  DM213    Weidl, Norbert (GER)               M55  03:25:09 

273 (  42)  DM331    Wünnenberg, Wolfgang (GER)         M50  03:17:50 

 

Halbmarathon

 

Platz  AK   Startnr. Name                               AK   Netto

2562 (422)  6830     Albert, Stefan (GER)               M45  02:08:20 

1803 (168)  844      Becker, Michael (GER)              MH   01:59:33 

666   (59)  DM297    Bittlingmaier, Hans (GER)          M50  01:45:12 

2708 (671)  6167     Damm, Reinhardt (GER)              M40  02:10:33 

2998 (189)  3024     Heim, Thomas (GER)                 M55  02:14:48 

5      (2)  DF24     Janisch, Sandra (GER)              W35  01:29:04 

652   (98)  F2067    Mahn-Gilzinger, Cornelia (GER)     W45  02:09:55 

1413 (230)  DM322    Menke, Thomas (GER)                M45  01:55:39 

3476  (82)  6951     Motz, Werner (GER)                 M60  02:24:32 

11     (1)  DF41     Dr. Schenk, Karin (GER)            W30  01:34:45 

2573 (278)  2182     Starosta, Thomas (GER)             M50  02:08:32 

497   (83)  F407     Wördemann, Ina (GER)               W45  02:05:46