Dirk Busch mit Sieg in Rot auch Gesamtsieger des Dreiländer-Cups

Nach dem sich Dirk Busch bereits im Juni durch den Sieg beim Viernheimer Citylauf in eine optimale Position für die Gesamtwertung des diesjährigen Dreiländer-Cups gebracht hatte, ließ er sich den Gesamtsieg nicht mehr nehmen. Obwohl ihm eine gute Platzierung mit einem entsprechend geringen Rückstand auf die Konkurrenz gereicht hätte, nahm Dirk auch den letzten Durchgang der Serie ernst. In 32:06 Min. siegte er auch in Rot mit einem deutlichen Vorsprung.


Für den Gesamtsieg galt Dirk nach seinem souveränen Sieg in Viernheim als klarer Favorit. Daraus ließ sich aber nicht einfach eine Favoritenrolle für den Tagessieg ableiten. Mit dem Fokus auf eine Zeit unter 31 Min. über die 10 KM in diesem Herbst trainiert Dirk aktuell hohe Wochenumfänge und setzt zugleich gezielt intensive Tempoeinheiten und längere Tempoläufe ein. So stand er in Rot nicht zu einhundert Prozent frisch an der Startlinie, zumal die abschließende Wettkampfbereitung in einer Hochzeitsfeier bestand.

Die zum Teil deutlich jüngere Konkurrenz schien hochmotiviert und setzte sich nach dem Startschuss mit enormem Tempo zunächst an die Spitze. Bis KM 1 zeigte sich allerdings, das Motivation allein an diesem Tag nicht reichen würde, Dirk zu schlagen. Mit seinem schärfsten Konkurrenten in der Cupwertung lag Dirk hier bereits in Führung. Dies sollte bis KM 4 so bleiben, als ein Wendepunkt zu durchlaufen war und nun Gegenwind spürbar wurde. Dirk hielt das Tempo hoch so gut es ging, musste dabei aber die Führungsarbeit allein leisten, da sein Mitläufer spürbar zu kämpfen hatte. Bei KM 6 löste sich Dirk und lief fortan allein an der Spitze des Feldes. Die restlichen KM bestanden in der Hauptsache im Kampf gegen den Wind. Nach 32:06 Min. lief Dirk über die Ziellinie. Damit hatte er den Zweitplatzierten noch um etwa 50 Sek. distanziert.

Dirk war hochzufrieden. Eine bessere Zeit hatten der Wind und vor allem die fehlende Frische verhindert. Für Letztere wird Dirk bei einem weiteren Versuch, unter 31 Min. zu laufen, sicherlich sorgen.

Torsten Sigmund