Spiridons Frauen mit Doppelsieg in der Einzel- und Teamwertung - Männerteam auf Platz 2 - 90 Spiridonis im Ziel

Mit zahlreichen Titeln und Podiumsplatzierungen glänzten unsere schnellen Frauen und Männer beim Frankfurt Marathon und erzielten insgesamt das beste Ergebnis in den letzten Jahren. Überragend waren erneut die Leistungen unserer Frauen. Vera Martens und Viera Böhler belegten Platz 1 und 2 bei den hessischen Meisterschaften und führten zugleich das Frauenteam, in dem Karin Schenk die dritte Frau war, ebenfalls auf Platz 1. Unser zweites Frauenteam platzierte sich direkt dahinter auf Platz 2. Auch die Männer erreichten mit Platz 2 in der Teamwertung das beste Ergebnis der letzten Jahre.


Als die ersten Spiridonis gegen 8:30 Uhr im Konferenzraum Berlin eintrudelten und die letzten Vorbereitungen auf das Rennen begannen, mussten unsere Frauen zunächst eine negative Nachricht verdauen. Anke Holljesiefken, Favoritin auf den Hessentitel, musste kurzfristig ihren Start wegen eines Magen-Darm-Virus absagen. Das sollte für den Tag nicht das einzige Negativerlebnis bleiben. Die äußeren Bedingungen waren dagegen optimal. Angenehm kühl, trocken und so gut wie kein Wind. Lediglich die zu Beginn des Rennens noch sehr nassen Straßen zwangen in den vielen Kurven der erneut veränderten Strecke zu vorsichtigen Laufen.

 

Dass es ein optimaler Marathontag war, wurde auch durch den erneut verbesserten Streckenrekord bei den Männern unterstrichen. Der erst 23 Jahre alte Kenianer Gilbert Kirwa lief in seinem zweiten Marathon zum zweiten Sieg und steigerte seine Bestzeit und den Streckenrekord auf nun 2:06:14. Bei den Frauen gewann die Kenianerin Agnes Kiprop in 2:26:57. Damit hat sich der Frankfurt hinter Berlin als wichtigster und schnellster Marathon etabliert. Und es scheint noch kein Ende der Entwicklung absehbar.

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Torsten Sigmund