Paris Marathon

2013 paris marathonParis ist immer eine Reise wert. Entweder für eine Stadtbesichtigung mit den üblichen Mitteln, wie Bus, Taxi, Metro oder persönlichem Reiseführer. Oder man erschließt sich die Stadt im Laufschritt und passiert die klassischen Ziele wie Arc de Triomphe, Champs Elysée, Place de la Concorde, den Louvre, die Bastille mit Oper, das Chateau de Vincennes samt seinem Wald, das Ufer der Seine, Musée d’Orsay, der Eiffelturm, die Tennisanlage Roland Garros und den Bois de Boulogne um auf der anderen Seite des Triumphbogens seine Sightseeing Tour mit einem Lächeln abzuschließen.

Der Marathon ist super organisiert. Trotz der knapp 40.000 Starterinnen und Starter hat man nie das Gefühl bedrängt zu sein. Die Abholung der Startunterlagen ist auf den Ansturm vorbereitet, es läuft alles reibungslos, wenn man das korrekt ausgefüllte medizinische Zertifikat und seinen Meldezettel dabei hat. Startnummer, Teilnehmerbeutel werden von freundlichen Helferinnen und Helfern überreicht. Bei der Marathonmesse muss man sich im Zaum halten, da das Angebot riesig ist und gefühlt ist jeder Sportartikelhersteller vertreten.

Der Startschuss wurde pünktlich abgefeuert und die Massen wurden in Wellen auf die Reise geschickt. Man konnte vom ersten Schritt an frei laufen und hatte bis auf wenige Stellen, wo die Zuschauer sehr dicht standen immer freie Bahn und konnte ungehindert laufen. Die Stimmung an der Strecke ist klasse, es sind immer genügend Zuschauer da, manche sieht man mehrmals und auf den letzten Kilometern, im Bois de Boulogne, wo die Unterstützung gebraucht wird, stehen die Zuschauer sehr dicht und feuern an.

Mit meinem Rennen bin ich mehr als zufrieden, denn die Vorbereitung in diesem Winter war wahrlich kein Zuckerschlecken und nur mit viel Improvisationstalent und Mut zur Lücke zu überbrücken. Die angepeilte Zeit von realistisch möglichen 3:20 h wurde mit 3:17:18 unterboten und meinen 3375. Platz unter 38.690 Teilnehmern finde ich auch in Ordnung. Ich kann jedem nur empfehlen sich das Flair der Stadt im Rahmen des Marathons zu gönnen.

Stefan Pohl