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Hamburg war auch 2014 eine Reise wert

Auch beim größten Frühjahrsmarathon Deutschlands in Hamburg am 4. Mai 2014 war wieder eine größere Gruppe Spiridonis unter den gut 13.000 Marathonläufern am Start.
Vor dem Lauf stand für jeden der obligatorische Besuch der Marathonmesse in den Hamburger Messehallen – gleichzeitig Start- und Zielbereich – an. Ferner blieb samstags noch Zeit für eine Stadtbesichtigung als warm up – nach einem ordentlichen Frühstück haben uns die Hamburger Laufveteranen Werner und Dieter bei sonnigem Wetter durch Teile der Stadt geführt. Insbesondere auf den Fährschiffen auf der Elbe haben wir uns dabei besonders wohl gefühlt. Nachmittags stand der spannende 33. Bundesligaspieltag im Mittelpunkt, der in einer Sportsbar in St. Pauli verfolgt wurde. Nach dem Ende der Bundesligaspiele traf sich eine große Gruppe beim ältesten Italiener der Stadt zum carboloading, Entspannen und natürlich Besprechen der Lauftaktik für den Folgetag.
Beim Weg zum morgendlichen Frühstück am Sonntag haben wir den Wetterumschwung bereits spüren können. Auf dem längeren Spaziergang von der U-Bahn zum Startbereich begleitete uns bereits ein frischer Wind. Nach dem Einlaufen und verteilt in die unterschiedlichen Startblöcke erwarteten wir den Start. Pünktlich zum Start fielen einige Regentropfen. Punkt 9 Uhr ging es dann für die ersten Läufer los. Die Eliteläufer und ihre Tempomacher an der Spitze waren unseren Blicken schnell entschwunden. Das große Läuferfeld zog sich nach dem Start sofort gut in die Länge.
An der Strecke wurden die Läufer kontinuierlich von den Zuschauern angefeuert; an einigen Passagen sorgte dies in Verbindung mit den Temperaturen für echtes „Gänsehautfeeling“. Auch die mitgereisten persönlichen Unterstützer aus Frankfurt warteten an verschiedenen Stellen der Strecke und feuerten insbesondere die Spiridonis gut hörbar an.
Der Kurs ist nicht so flach wie in Frankfurt und weist über die gesamte Strecke doch einige Hügel auf. Gerade zum Ende auf dem Weg zurück zu den Messehallen wartete auf die Läufer nochmal ein längerer Anstieg. Ich hatte Glück, dass Christoph zusammen mit mir lief und so folgten wir gemeinsam - so gut es in einem solchen Lauf ging - den Hinweisen von Kurt.
Jeder Läufer hat alles gegeben, aber besonders bemerkenswert ist der Sieg von Werner Bohr in der AK 65 mit einer tollen Endzeit von 3:12:32h. Ferner gab es zahlreiche persönliche Bestleistungen u.a. von Christoph, Till und Hermann, durch die in der Männermannschaftswertung Platz 5 erreicht wurde.

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Hermann Alpermann, Fotos: Inge und Till Vetter, Hermann Alpermann

Ergebnisse:

Alpermann, Hermann   02:42:31
August, Frank        03:42:17
Bohr, Werner         03:12:32
Casu, Sandro         04:25:30
Dr. Cremer, Jörg     03:11:30
Daßler, Michael      05:52:50
Descombes, Michel    06:32:51
Fenzl, Bernadett     05:08:19
Kroniger, Axel       03:42:14
Dr. Loos, Reinhold   04:09:16
Schmitt, Volker      03:41:12
Schrod, Harald       04:48:19
Schrod, Monika       04:48:19
Seidenstücker, Hans  03:53:05
Silbach, Christoph   02:42:34
Trenkel, Stefan      03:57:30
Vetter, Tilbert      02:55:57
Wengerter, Lena      03:41:11
Wesp, Dieter         03:53:10
Wörz, Werner         03:18:43
Zeeck, Jennifer      04:28:27